Freitag, 19. Juni 2009

Der Unterschied

"Als ein alter Mann bei Sonnenuntergang am Strand entlang ging, sah er einen Jungen, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben. Aber der Strand ist viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier, erwiderte der Alte. Was macht es also für einen Unterschied, wenn du dich so abmühst?? Der Junge blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann sagte er leise: Für diesen einen macht es einen Unterschied. "
William Ashburne

Dieses schöne Geschichte spiegelt in der Figur des alten Mannes die sinnbildliche Mehrheit unserer Gesellschaft wider. Möge diese Mehrheit sich endlich aus Ihrer selbstverschuldeten egoistischen und Nutzen maximierenden Unmündigkeit verabschieden. Das wünsche ich mir und bin in diesem Sinne gerne einer jener kleinen und von der Mehrheit unverstandenen Jungen aus der Geschichte.

3 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Alt kann von Jung lernen, wie so oft !!! liebe Grüße von Kathrin

Seb. hat gesagt…

Der HeiPe wie er leibt und lebt. Der letzte Ritter auf Erden, der die fallende Bastion der Tugenden alleine (oder fast alleine?) zu halten versucht! Das meine ich übrigens nicht ironisch, sondern als ehrliches Kompliment. Unsere Welt bräuchte aber ein ganzes Heer von Deiner Sorte!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

Kathrin, da hast Du recht. Viele Ältere überschätzen sich aber permanent und setzen Erfahrung mit Kompetenz und Weitblick gleich.

Seb., übertreibe hier mal nicht so. In einer Gesellschaft von Blinden ist es nicht schwer, als Einäugiger König zu sein. Was ich für die Gesellschaft mache, das ist immer noch zu wenig. Aber es ist das, was jeder tun könnte und vor allem auch sollte!!!