Samstag, 27. Februar 2010

Leinenvergleiche

Wie vielleicht mancher Leser des hiesigen Boulevardblattes Rhein-Neckar-Zeitung mitbekommen hat, tobt nun schon seit geraumer Zeit in den auf die Region bezogenen Leserbriefspalten eine Diskussion über den Anleinzwang von Hunden. Die Kernfrage dabei ist, ob ein genereller Leinenzwang (auch im Wald, auf Feldern, im "befriedeten Draußen") für Hunde eingeführt werden sollte oder nicht. Ich persönlich möchte auf die Diskussion nicht näher eingehen und erwähne nur kurz, dass zur artgerechten Haltung eines Hundes im Sinne des Wohles des Tieres auch dessen freie leinenlose Bewegung gehört... Mit diesem Satz ist eigentlich zur inhaltlichen Diskussion schon alles gesagt, allerdings ließen mich die verbale Art und Weise der Diskussion, sowie die darin enthaltenen rücksichtlosen, inhaltlich falschen und weltfremden Komponenten mancher Schreiber nicht mehr los.

Als ich eines Abends bei philosophischer Literatur über Gott und die Welt sinierte, ließ ich auch diese lokale Diskussion in mir Revue passieren und kam, ergänzt durch meine Erfahrungen der letzten Monate mit vielen verschiedenen Menschen, auf eine Idee. Eine Idee für einen kleinen kurzen Leserbrief, der auf viele verschiedene Lesarten gelesen werden kann und bisher jeder kritischen Prüfung ohne falsifizierung stand gehalten hat. Bestätigungen schreibt das Leben täglich...

Donnerstag, 4. Februar 2010

100 Tage Schwarz-Gelb - Mediale Unterschiede zu früher!

Nun ist die schwarz-gelbe Regierung 100 Tage im Amt und hat somit laut Medienberichten ihre offizielle Schonfrist beendet. Nur…welche Schonfrist eigentlich?
Gehörte es bisher immer zum ungeschriebenen Konsens in der Medienlandschaft einer neuen Regierung eine Schonfrist von 100 Tagen zu gewähren, so war von einer Praxis der anfänglichen schonenden journalistischen Zurückhaltung in der Berichterstattung über Schwarz-Gelb nichts zu sehen. Von Anfang an bekamen CDU und insbesondere FDP die vollen medialen Breitseiten ab, so dass man sich streckenweise fragen musste, ob der Wahlkampf denn wirklich vorüber ist oder in den bundesdeutschen Medien fortgesetzt wird.
Zugegeben, man erwartet keine „stets wohlwollende“ Berichterstattung, wie man sie immer über Rot-Grün lesen und hören konnte. Aber was man derzeit während der angeblichen 100-Tage-Schonfrist bereits bundesweit zu lesen und zu hören bekam, das lässt leider auf einen nun folgenden medialen Vernichtungsfeldzug schließen.
Eine neue Dimension - cum ira et studio, gegenteilig angelehnt an Tacitus normativem Idealbild.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Über dem Umgang mit Menschen - (k)eine Fortsetzung!

Ich habe eine neue Idee für ein Buch, das ich schreiben könnte, in Anlehnung an das berühmte „Über den Umgang mit Menschen“ von dem ehrwürdigen Freiherren Knigge.

Dies, da ich in unserer Buchhandlung und insbesondere in der integrierten Postagentur sehr viel mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun habe und so direkt die Defizite im Benehmen, im Tonfall und in den Umgangsformen mitbekomme. Dazu muss man sagen, dass sich über 90 % der Kunden vorbildlich benehmen und hervorragende Umgangsformen haben. Betrachtet man aber die restlichen Wenigen, so kommt man des Öfteren durchaus ins Staunen und beim Grad der Unwertigkeit, den manches Benehmen erreicht, auch manchmal ins fassungslose Grübeln. Nun denn – ich versuche, sofern es die Zeit erlaubt, alle „besonderen“ Vorkommnisse aufzuschreiben beziehungsweise festzuhalten. Irgendwann wird genug Material für eine „empirische“ Fallstudie vorhanden sein, deren deskriptiven Ansatz man durch Gegenüberstellung normativer Idealtypen ergänzen kann. Interessant wäre ein solches Projekt, ein Spiegel der regionalen Gesellschaft, allemal…

Samstag, 16. Januar 2010

"Das gute Benehmen" oder "Hohe Ämter schützen vor Flegeleien nicht"!

Bei manchen Menschen, auch wenn Sie ein Vierteljahrhundert öffentliche Ämter bekleidet haben, ist das gute Benehmen offensichtlich auf allen Ebenen Mangelware. Sitzen Derartige dann auch noch versteckt hinter dem Macht verleihenden Autosteuer, dann erreichen sie schnell das Niveau des übelsten Mantafahrer-Klischees und die Wahrheit demaskiert schnell manch oberflächlichen Schein. O tempora - o mores!

Sonntag, 3. Januar 2010

Stöcken von Mme. Rossi

Okay, normalerweise nicht mein Ding, aber heute mal eine Ausnahme. Ich habe da etwas gefangen...

Was hast Du 2009 zum ersten Mal getan?

Mich professionell massieren lassen.


Was hast Du 2009 nach langer Zeit wieder getan?

Ein Buch von Dan Brown angefangen.


Was hast Du 2009 nie getan?

Eine Entscheidung bereut.


Dein Wort des Jahres?

Buch.


Hast Du zugenommen. oder abgenommen?

Abgenommen.


Deine Stadt des Jahres?

Neckarsteinach.


Anzahl Alkoholexzesse?

Exzesse kenne ich nicht. Nur den Genuß!


Haare länger oder kürzer?

Kürzer, da es fast nichts Abstoßenderes gibt, als Männer mit langen Haaren


Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?

Weitsichtiger!


Mehr ausgegeben oder weniger?

Viel mehr!


Höchste Handyrechnung?

Irgendwas um die 200 Euro…


Krankenhausbesuche?

Ja, aber nur orthopädische

Ambulanz.


Verliebt?

Wie immer!


Getränk des Jahres?

Ein trockener alter Rotwein.


Essen des Jahres?

Italienisch.


Most called person?

Unmittelbare Familie.


Die schönste Zeit verbracht mit?

Den Gleichen wie immer!


Die meiste Zeit verbracht mit?

Schreiben und Arbeiten.


Song des Jahres?

Keine Ahnung.


CD des Jahres?

Keine gekauft.


Buch des Jahres?

Unzählige…


Film des Jahres?

Ein paar Gute…


TV-Serie des Jahres?

Die Märchenbraut (DVD).


Erkenntnis des Jahres?

Gutes Benehmen ist bei vielen Menschen Mangelware.


Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Unfreundliche Menschen, ungebildete Menschen und lügende Menschen.


Nachbar des Jahres?

Alle!


Beste Idee / Entscheidung des Jahres?

Den Schritt in die Selbständigkeit beziehungsweise die Erfüllung eines Traumes.


Schlimmstes Ereignis?

Gab es gottseidank nicht.


Schönstes Ereignis?

Der Tag im Juni, an dem das Klosterstädtchen kommunalpolitische Geschichte schrieb und jahrzehntelange Dauerzustände beendete.


2009 war mit einem Wort?

Turbulent.



Wer mag, der kann und möge das weiter geworfene Stöckchen auffangen...




Freitag, 1. Januar 2010

Ein entspannter Neujahrsbeginn...

Ich wünsche allen Lesern einen entspannten Neujahresbeginn... Anbei zwei beispielgebende Photos, die ich gerade aufgenommen habe.