Sonntag, 18. Januar 2009

Bürgerliches Lager hat in Hessen die Nase vorn!

Voller Erleichterung habe ich gerade gesehen, dass es in Hessen zu einer Koalition der bürgerlichen Parteien reichen wird. CDU und FDP werden eine stabile Mehrheitsregierung stellen können.

Als kurze Analyse kann ich nur sagen, dass die CDU ohne Roland Koch sicher ein paar mehr Stimmen bekommen hätte, dass die SPD mit Ypsilanti als Kandidatin unter 20% geblieben wäre, dass die FDP mit gutem Profil ein erfreuliches Ergebnis und von der schwachen CDU profitiert hat, dass die Grünen ohne Profil von der katastrophalen SPD profitiert haben, dass es immer noch dumme Menschen gibt, die die SED-PDS-Linke wählen und dass man froh sein kann, dass keine Rechten im hessischen Landtag vertreten sind.

14 Kommentare:

Jelemania hat gesagt…

Und gleich wird SIE verkünden, aus ihrem Amt abzutreten! DAS Y.

Aber die Rechten brauch wohl kein Bundesland!
Dumme Menschen gibt es leider auch zu Genüge!

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

Lügenlanti ist weg!! :-)

Jelemania hat gesagt…

Yes!
Habe es eben auch gehört!

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

PS: Wir brauchen weder Linksextremisten, noch Rechtsextremisten.

Leider sind die Linksextremisten so stark, dass sie sogar in Parlamenten in den Bundesländern und im Bundestag sitzen. Das macht mich traurig.

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

Dieser Tarek Al-Wazir von den Grünen ist ja eine Negativkompetenzgröße sondersgleichen. Was der für einen Mist im TV redet...

Anonym hat gesagt…

Man muss froh sein dass Y. weg ist. Damit wenigstens etwas Glaubwürdigkeit in die Politik zurückkehrt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Linke nicht wieder in den Landtag kommt. Bei einer höheren Wahlbeteiligung wäre dies vielleicht zu schaffen gewesen. Die Ergebnisse der Hessenwahl sind aber auf die kommende BTW nicht übertragbar.

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

Hätte die CDU einen angenehmeren Spitzenkandidaten als Roland Koch gehabt (beispielsweise Innenminister Volker Bouvier), dann hätte sie über 45% bekommen können.

Mit Schäfer-Gümbel hat die SPD noch Glück gehabt, da er nur wenige Fehler gemacht hat und nicht so unvernünftige Dinge von sich gegeben hat, wie Lügelanti.

Die FDP muss nun versuchen, ihr gutes Wahlprogramm umzusetzen. Mit den vielen Stimmen besteht auch eine Einflußchance.

Die Grünen werden in die Bedeutungslosigkeit verschwinden und der aalglatte Al-Wazir wird auf anderer Ebene oder in der Parteienhierarchie aufsteigen.

Die Linke hat eigentlich die Wahl verloren. Es ist schon komisch, dass sie von der SPD-Niederlage nicht profitiert hat. Vielleicht liegt es aber auch an der ordentlichen aufklärerischen Arbeit in Hessen. Dass sie mit derzeit 5,2 % trotzdem im Landtag ist, das ist das traurige Ergebnis einiger verwirrter Kreuzchenmacher.

Fazit: Es gibt eine stabile bürgerliche Mehrheit mit starkem liberalem Gewicht, die trotz der tatsächlichen und der medial inszenierten Schwäche Roland Kochs funktionieren wird. Für die Bundestagswahl hat dies kaum Richtungscharakter oder ähnliches. Großer Negativpunkt war der Stil, wie seitens des linken Lagers gegen Koch vorgegangen wurde...

Anonym hat gesagt…

Bouvier ist für mich Koch und wäre keine wirkliche Alternative gewesen. Besser wäre ein neuer unverbrauchter Kandidat, aber das war parteipolitisch nicht machbar. Die CDU muss sehen, dass sie in der kommenden Legislaturperiode sich von den alten Gesichtern trennt. Dann hat sie wieder alle Chancen bessere Ergebnisse zu erzielen.

Kessi hat gesagt…

...bin froh, dass Du wieder da bist :).... das hat gefehlt!

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

:-)

Anonym hat gesagt…

Meine Binsenweisheit: Ein schlechter CDU-Mann ist fast immer besser als ein guter Soz'!

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

Oft ist das so - ja - aber auch nicht immer. Es gibt Ausnahmen, wenige Ausnahmen! ;-)

Frau Rossi hat gesagt…

Leider komme ich erst heute zum Lesen deines Postings *Schande_über_mich* Ich kann mich Fusselbarts Einschätzungen nur anschließen!

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

Ich nehme die Schande von Dir... ;-)

Auch ich hätte einen anderen Kandidaten für besser befunden, da so das Wahlergebnis auch besser gewesen wäre. Vermutlich!

Der Bruch und die Erneuerung darf aber nicht zu schnell erfolgen, da Koch durchaus auch politische Erfolge vorweisen kann, wie die Hessischen Statistiken zeigen.

Wichtig ist nun, dass er einen guten Nachfolger mit eigenem Profil aufbaut, der für Kontinuität des Erfolges, aber auch insbesondere für einen personellen Neuanfang steht.