Freitag, 5. Juni 2009

Eine neue Hoffnung? - Obamas Umdenken im Nahen Osten

Laut Medien hat kein amerikanischer Präsident das Leiden der Palästinenser in Israel so direkt angesprochen, wie Barack Obama. Nachdem seine Vorgänger das Thema entweder gar nicht erst angesprochen oder nur Israels Interessen in den Vordergrund gerückt haben, macht er nunmehr auf in der Weltöffentlichkeit totgeschwiegene Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Der US-Präsident sprach dabei nicht nur dem Siedlungsbau die Legitimität ab, sondern fokussierte auch die menschenverachtenden Erniedrigungen, die sich die Palästinenser tagtäglich von den Isaelis gefallen lassen müssen.

Vielleicht ist es eine neue Hoffnung, dass Menschenrechte endlich für a l l e Menschen dieser Erde gelten werden, wenn als Weg dorthin gewissen Auserwähltheiten im Nahen Osten endlich ein Riegel vorgeschoben wird. Der amerikanische Präsident hat verstanden - mögen seinem kleinen Beispiel viele folgen und sich nicht weiterhin mitschuldig an Leid, Elend und Tod machen, indem sie vor Menschrechtsverletzungen des Staates Israel die Augen schließen.

Denn, wie schon öfters geschrieben, der Holocaust impliziert keine besondere Verantwortung gegenüber Israel - allein gegenüber Israel. Er impliziert eine globale Verantwortung gegenüber allen Menschen! Erst wer das verstanden hat, der hat aus der Geschichte gelernt. Obama scheint auf einem guten Weg zu sein...

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Und da Obama gerade nicht im Wahlkampf ist, kann man ihm sogar glauben.

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

Anonym, das wird sich zeigen. Bisher neige ich dazu, Dir zuzustimmen.

Anonym hat gesagt…

Irgendwie verändert sich gerade alles! Die Welt, das Land und unser Kaff! Mir gefällts!!!!!

Heinz-Peter Heilmann hat gesagt…

Anonym, mir gefällt es auch, wenn es sich denn verändert!