Ein des Recherchierens nicht fähiges Vatikangremium hat Papst Benedikt XVI. empfohlen, die Vertreter der erzkonservativen Bruderschaft Pius X. der katholischen Kirche im Sinne der Kircheneinheit zuzuführen. Der Papst, der sich auf sein bestelltes Gremium verlassen muss, ist dieser Empfehlung gefolgt und hat besagter "Rückführung" zugestimmt. Leider war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass er damit auch den sich selbst überschätzenden und selbsternannten Bischof Richard Williamson, der gegenwärtig in Argentinien lebt, in die katholische Kirche aufnehmen wird. Da Williamson ein bekennender Relativierer und Leugner des historisch belegten (!) Holocaust ist, gilt dieser Schritt verständlicherweise als höchst problematisch. Zurecht wurden in der katholischen Kirche in Deutschland, in den Medien, sowie auch in Historiker- und Theologenkreisen kritische Gegenstimmen laut.
Doch was macht der Zentralrat der Juden in Deutschland? Anstelle gemäß seines Auftrages aufklärerisch tätig zu werden und den Dialog mit den katholischen Würdenträgern zu suchen, erklärt der Zentralrat "den Dialog mit der katholischen Kirche (sic!) für unterbrochen". Und dies, obwohl gerade aus den Reihen der katholischen Kirche heftigster Widerspruch gegen die Papstentscheidung zu hören ist und obwohl gerade die katholische Kirche stets die Aussöhnung mit dem Judentum, das gute Miteinander und das würdige Gedenken an den Holocaust betreibt.
Abgesehen davon, dass der Zentralrat hier mal wieder seine Kompetenzen gewaltig überschätzt und seine geliebten Machtspielchen vollführen möchte, bringt er auch noch weitblickende und etablierte jüdische Würdenträger durcheinander, die seit Jahrzehnten einen offenen Dialog zwischen Juden und Katholiken pflegen.
Wann merkt dieser Zentralrat endlich, dass man mit einem auf Konsens ausgerichteten Dialog mehr erreichen kann, als mit auf Konflikt ausgerichteten Machtspielchen? Wohl erst, wenn das "leitende" Personal des Zentralrats ausgetauscht ist - wie mittlerweile auch viele jüdische Würdenträger in Deutschland hinter vorgehaltener Hand fordern.
Doch was macht der Zentralrat der Juden in Deutschland? Anstelle gemäß seines Auftrages aufklärerisch tätig zu werden und den Dialog mit den katholischen Würdenträgern zu suchen, erklärt der Zentralrat "den Dialog mit der katholischen Kirche (sic!) für unterbrochen". Und dies, obwohl gerade aus den Reihen der katholischen Kirche heftigster Widerspruch gegen die Papstentscheidung zu hören ist und obwohl gerade die katholische Kirche stets die Aussöhnung mit dem Judentum, das gute Miteinander und das würdige Gedenken an den Holocaust betreibt.
Abgesehen davon, dass der Zentralrat hier mal wieder seine Kompetenzen gewaltig überschätzt und seine geliebten Machtspielchen vollführen möchte, bringt er auch noch weitblickende und etablierte jüdische Würdenträger durcheinander, die seit Jahrzehnten einen offenen Dialog zwischen Juden und Katholiken pflegen.
Wann merkt dieser Zentralrat endlich, dass man mit einem auf Konsens ausgerichteten Dialog mehr erreichen kann, als mit auf Konflikt ausgerichteten Machtspielchen? Wohl erst, wenn das "leitende" Personal des Zentralrats ausgetauscht ist - wie mittlerweile auch viele jüdische Würdenträger in Deutschland hinter vorgehaltener Hand fordern.