Gerade habe ich die Eilmeldung gelesen, dass Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud-Partei) sich für einen unabhängigen Palästinenserstaat unter Auflagen ausgesprochen hat. Dieser Fortschritt des ungewohnten humanen Entgegenkommens auf israelischer Seite verdient große Beachtung und genaueste Analyse der Auflagen. Möglicherweise ist man im Nah-Ost-Konflikt einen ersten (und vielleicht auch historischen) Schritt weitergekommen. Ein Funken Hoffnung im Sinne des Friedens und der Menschenrechte. Spannend!
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Montag, 15. Juni 2009
Israels Premier für Palästinenserstaat unter Auflagen
Gerade habe ich die Eilmeldung gelesen, dass Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud-Partei) sich für einen unabhängigen Palästinenserstaat unter Auflagen ausgesprochen hat. Dieser Fortschritt des ungewohnten humanen Entgegenkommens auf israelischer Seite verdient große Beachtung und genaueste Analyse der Auflagen. Möglicherweise ist man im Nah-Ost-Konflikt einen ersten (und vielleicht auch historischen) Schritt weitergekommen. Ein Funken Hoffnung im Sinne des Friedens und der Menschenrechte. Spannend!Freitag, 20. März 2009
Gaza - Da ist was faul im Staate Israel
Mit großem Entsetzen las ich heute in der Rhein-Neckar-Zeitung den Bericht des Korrespondenten Gil Yaron über die willkürlichen und menschenverachtenden Gräueltaten israelischer Soldaten in Gaza. Den Soldaten wurde von ihrer staatlichen und militärischen Führung systematisch der Weg zu willkürlichen Menschenrechtsverletzungen, Schändungen und auch Tötungen geebnet und gleichzeitig wurde ihnen eine Ideologie des auserwählten Volkes eingeimpft, die andere Menschen als minderwertig oder sogar als Untermensch klassifiziert.
Ich hoffe, dass die staatlichen, ethischen und Moralisten der Welt hier nicht wieder für Israel ein Auge zudrücken und (sich mitschuldig machend) wegsehen, sondern dass diese Verbrechen publik gemacht und in aller Schärfe verurteilt werden – rechtlich und moralisch. Da ist wirklich was faul im Staate Israel, und langsam reicht es.
Ich hoffe, dass die staatlichen, ethischen und Moralisten der Welt hier nicht wieder für Israel ein Auge zudrücken und (sich mitschuldig machend) wegsehen, sondern dass diese Verbrechen publik gemacht und in aller Schärfe verurteilt werden – rechtlich und moralisch. Da ist wirklich was faul im Staate Israel, und langsam reicht es.
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Dienstag, 20. Januar 2009
Der heutige Tag gehört einem Menschen!
Der heutige Tag gehört Barack Obama, dem zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit ihm wird derart große Hoffnung verbunden, dass man schon fast von einer übermenschlichen Bürde auf seinen Schultern sprechen muss. Er symbolisiert Neuanfang, Diskontinuität, Antivermachtung, Menschlichkeit, Völkerverständigung und auf gewisse Art und Weise auch den berühmten "amerikanischen Traum". Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute und freue mich auf seine ersten politischen Schritte in den Gefilden einer Supermacht.Macht bedeutet auch immer Verantwortung, und so verknüpfe ich mit ihm die Hoffnung auf ein globales politisches Umdenken in Amerika, auf bessere Bildungspolitik, auf weniger Nationalismus, auf weniger weltpolizeiliches Denken, auf weniger Finazmarktorientierung, auf weniger Israelhörigkeit, auf mehr Miteinander, auf mehr menschliche Gleichheit und insgesamt auf mehr Weitblick...
Alles Gute, Barack!
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Samstag, 13. Dezember 2008
Fünfjähriges Jubiläum der Festnahme Saddam Husseins
Heute vor fünf Jahren wurde der irakische Diktator Saddam Hussein in einem Erdloch in der Nähe seiner Geburtsstadt Tikrit von amerikanischen Soldaten gefunden und festgenommen. Mit dieser Festnahme endete ein 24-jähriges Schreckensregime im Irak, wo Menschen- und Bürgerrechte mit Füßen getreten wurden, wo die freie Meinungsäußerung untersagt war und wo man ständig in der Angst um sein Leben und seine körperliche Unversehrtheit ein klägliches Dasein fristen musste.Wenn auch die Motive des Irakkrieges unter dem bald nicht mehr amtierenden amerikanischen Präsidenten GWB höchst zweifelbar waren, so ist die Befreiuung des Staates von der Diktatur ein ethisch nicht zu unterschätzendes Gut. Bedauernswert ist dabei aber, wieviele Fehler seitens der "Befreier" in diesem Zuge gemacht worden sind und nach wie vor gemacht werden.
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Freitag, 12. Dezember 2008
Ab heute keine Grenzkontrollen mehr an der Schweizer Grenze
Mit heutigem Datum verzichtet der ewige Sonderling Europas, die Confoederatio Helvetica beziehungsweise Schweiz, auf Kontrollen an ihren Grenzen mit Ländern des europäischen Schengenraumes.Allerdings bleiben die Warenkontrollen weiterhin bestehen, da die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union ist, auch keine Zollunion mit Europa eingegangen ist und der Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) 1992 scheiterte.
Bleibt abzuwarten, wie die schweizerische Entwicklung weitergeht. Der künstlich aufrecht erhaltene Nationalstaat ohne nationaldefinitorische Legitimation hinkt, wie in der Vergangenheit des Öfteren bewiesen, immer gerne anderen Ländern hinterher und führt Modernisierungen und ähnliches meistens erst in allerletzter Sekunde durch. Da aber immerhin im Jahre 1971 (sic!) auch das Frauenwahlrecht eingeführt wurde und man 2002 sich sogar zum UNO-Beitritt hatte durchringen können, sind weitere Schritte zu mehr Weltoffenheit zu erwarten.
Es dauert in der Schweiz eben alles immer etwas länger als anderswo. Aber es ist auch diese behäbige verträumte Langsamkeit, die wir an unserem südlichen Nachbarn so sehr schätzen.
Bleibt abzuwarten, wie die schweizerische Entwicklung weitergeht. Der künstlich aufrecht erhaltene Nationalstaat ohne nationaldefinitorische Legitimation hinkt, wie in der Vergangenheit des Öfteren bewiesen, immer gerne anderen Ländern hinterher und führt Modernisierungen und ähnliches meistens erst in allerletzter Sekunde durch. Da aber immerhin im Jahre 1971 (sic!) auch das Frauenwahlrecht eingeführt wurde und man 2002 sich sogar zum UNO-Beitritt hatte durchringen können, sind weitere Schritte zu mehr Weltoffenheit zu erwarten.
Es dauert in der Schweiz eben alles immer etwas länger als anderswo. Aber es ist auch diese behäbige verträumte Langsamkeit, die wir an unserem südlichen Nachbarn so sehr schätzen.
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Freitag, 28. November 2008
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